In bestes Licht gerückt
Lions-Club sorgt für gute Ausleuchtung der Steinreliefs im Dom
Von unserer Mitarbeiterin Helga Lehr Rund 150 Jahre lang verbargen die fünf
monumentalen Steinreliefs im nördlichen Seitenschiff des Domes ihre Schönheit
im Halbdunkel des Kirchenschiffs. In den Jahren von 1488 bis 1515
entstanden „Verkündigung an Maria“, die Weihnachtsszene,
Grablegung, Auferstehung und als letztes das prächtige Relief „Wurzel
Jesse“. Mit dem Abriss des Kreuzganges um das Jahr 1830 wurden sie in
die Seitenwand des nördlichen Kirchenschiffs eingefügt, wo sie mangels
guter Beleuchtung ein Aschenputteldasein fristeten.
Das hat sich Dank einer Spende des
Lions-Clubs geändert, konnte Lions-Präsident Carlo Wolf nun
feststellen. Erst einmal wurde eine Probeausleuchtung vorgenommen, um
die Licht- Stärke so auszumessen, dass eine Dreidimensionalität
erreicht wird. Denn, das weiß Jörg Knies als Mitglied im Lionsclub und
Beleuchtungsexperte gleichermaßen, eine zu starke Beleuchtung ließe
die Kunstwerke „flach“ erscheinen.
Das fertige Werk konnte mit seiner
optimaler Wirkung nun übergeben werden. Insgesamt zehn Strahler an den
sechs Säulen mit einer Leistung von insgesamt 350 Watt lassen die
Reliefs zum Leben erwachen. Wie eindringlich die biblischen Szenen sind,
das zeigte sich bei der Übergabe an Dompropst Engelbert Prieß, bei der
sich bereits die vielen Besucher im Dom um die Steinreliefs scharten.
Insgesamt kostete die Ausleuchtung mehr als 6000 Euro; Jörg Knies
spendete zudem die Unterhaltungskosten für ein Jahr.
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Das Bild zeigt (von links) Herrn Jörg Knies, Herrn Propst Engelbert Prieß, Herrn Carlo Wolf und Herrn Stefan Blume.
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