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Pressebericht Wormser Zeitung vom 24.05.2007

Zweimal "sehr gut" im Zeugnis - Mitarbeiter von Elektro Knies gehört zu den Jahrgangsbesten des Meisterkurses!


Der 40-jährige Karlheinz Nagel aus Westhofen gehört zu den Jahrgangsbesten des Meisterkurses


Von Isabell Steinbach


WESTHOFEN Damit hätte er eigentlich nicht gerechnet - und bis vor 14 Tagen wusste er auch noch nichts von seinem Erfolg. Denn den Anruf der Handwerkskammer, die ihm mitteilte, dass er zu den Jahrgangsbesten der diesjährigen Meisterabsolventen gehört, erhielt er einige Wochen nach der offizielle Einladung zur Meisterfeier, die am Dienstag in Mainz stattfand. "Die Kammer wollte mit ihrem Anruf sicher gehen, dass man auch zur Feier kommt - damit sie die Urkunden direkt aushändigen können", vermutet er.


Karlheinz Nagel

Karlheinz Nagel, der mit seiner Frau und seinen zwei bereits fast erwachsenen Kindern in Westhofen wohnt, ist mit seinen 40 Jahren der älteste Meisterschüler seines Kurses. "Doch mit den anderen komme ich trotzdem gut klar", schiebt er schnell hinterher. Erfahrung im Umgang mit jungen Kollegen hat er bereits in der Wormser Firma "Elektro Knies" gesammelt, in der er tätig ist. Denn als er seinem Arbeitgeber verkündete, dass er den Meister-Vorbereitungskurs besuchen wolle, hat dieser ihn sogleich mit einer adäquaten Stelle in seinem Unternehmen betraut. So fällt die Lehrlingsausbildung schon seit den rund drei Jahren, die der Meister-Vorbereitungskurs dauert, in seine Zuständigkeit.

"Ich habe mich einfach gefragt, ob das, was ich bisher erreicht habe, schon alles gewesen sein soll", umschreibt der Familienvater seine Motivation, nach mehr als zwanzig Jahren Berufserfahrung doch noch den Meistertitel "draufzusatteln". "Immerhin habe ich noch rund 25 Jahre Berufsleben vor mir, da will ich flexibel bleiben und mich den gewachsenen Anforderungen stellen", spricht Karlheinz Nagel Worte aus, die seinen Chef sicher freuen.

Auch kaufmännische Aufgaben sowie die Angebotsbearbeitung hat Karlheinz Nagel schon in der Wormser Firma übernommen. "Das war natürlich auch ein großer Vorteil, den ich für die Vorbereitung auf die Meisterprüfung nutzen konnte", freut sich Karlheinz Nagel über die Unterstützung seines Chefs. "Denn dann konnte ich das theoretische Wissen direkt in die Praxis umsetzen - und umgekehrt hat mir die praktische Erfahrung auch das Lernen erleichtert." Bei so viel Praxis- und Lebenserfahrung wundert es auch nicht, dass Karlheinz Nagel zu den besten seines Meister-Jahrgangs gehört: Zweimal "sehr gut", im kaufmännischen und pädagogischen Teil, und zweimal "gut", in Fachtheorie und Fachpraxis, zieren sein Zeugnis, das er am Dienstag in Mainz von Karl Josef Wirges, Präsident der rheinland-pfälzischen Handwerkskammer, und Landtagspräsident Joachim Mertes unter Moderation des stellvertretenden Chefredakteurs dieser Zeitung entgegennehmen konnte.