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Pressebericht Wormser Zeitung vom 08.07.2014

Ulrike Knies, Mitglied im Stiftungsrat der Volksbank Alzey - Worms


Stiftung der Volksbank Alzey-Worms verteilt Erträge



Ulrike Knies im Stiftungsrat der Wormser Volksbank
Präsentieren stolz den Spendenscheck für dieses Jahr: Volksbank Vorstand Armin Bork (obere Reihe 2.v.l.), Volksbank Aufsichtsrat Carlo Wolf (obere Reihe rechts), Stiftungsratmitglied Ulrike Knies (mittlere Reihe rechts), Vorsitzender des Stiftungsrats Wilhelm Gerlach und Volksbank-Vorstandsvorsitzender Bernd Hühn (am Scheck,v.l.) und die glücklichen Zuwendungs-Empfänger. Fast die Hälfte der Gesamtsumme von 60 000 Euro fließt nach Worms und in den Wonnegau.

Von Christian Mayer

SPENDEN Stiftung der Volksbank Alzey-Worms verteilt Erträge

WORMS - Die Stiftung der Volksbank Alzey-Worms wächst und wächst – das dürfte die wohltätigen Institutionen in unserer Region freuen. Das hat unmittelbar zu tun mit den beiden letzten Fusionen der Volksbank: Nach der Gründung der Stiftung im Jahr 2001 wurde deren Kapital stetig erhöht. Zuerst mit der Fusion der Volksbank Alzey mit der Volksbank Rhein-Selz; vor zwei Jahren dann mit der Fusion der Volksbank Alzey mit der Volksbank Worms.

„Mit der letzten Fusion haben wir unser Stiftungskapital sogar verdoppeln können“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank, Bernd Hühn. Das Wesen einer Stiftung ist, dass Geld angelegt wird und jährlich die Erträge ausgeschüttet werden. „Das Zinsniveau ist ja generell niedrig heutzutage – bei uns ist das etwas anders; das Geld ist bei einer seriösen Bank angelegt“, sagte Hühn schmunzelnd. Das Kapital: 1,5 Millionen Euro. Der Ertrag aus Zinsen in diesem Jahr: 60 000 Euro.

Und dieses Geld ist jetzt verteilt worden. Etwas weniger als die Hälfte, also 22 500 Euro, ging an Sozialverbände, Kulturtreibende und Gemeinden in Worms und dem Wonnegau. „Ein besonderer Tag“, urteilte Hühn anlässlich der Spendenübergabe, „denn heute können wir ganz unmittelbar und in großem Umfang das ausleben, wofür wir stehen und wozu wir per Genossenschaftsgesetz verpflichtet sind, nämlich die Förderung und Stärkung unserer Region.“ Wilhelm Gerlach ist ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung. „Was wir heute machen, ist für Worms und Umgebung Neuland“, betonte er im Rahmen der Spendenübergabe an die sechs Institutionen in der Wormser Hauptfiliale der Volksbank. „Wir sind auf Nachhaltigkeit bedacht und auf die Förderung der Region.“

Das Geschäftsgebiet der Volksbank Alzey-Worms, das ist inzwischen zwei Drittel Rheinhessens und die Hälfte des Donnersbergkreises. Das Geheimrezept: Die Volksbank subventioniere die Stiftung mit einem „nicht ganz so marktüblichen Zinssatz“, griff Gerlach die vorherige Andeutung von Bernd Hühn auf. Irgendwie muss es ja funktionieren; bei anderen Stiftungen sind die einst sprudelnden Erträge nämlich in diesen Tagen in aller Regel auf Eis gelegt.

Eine beeindruckende Zahl: Zusätzlich zu dem Engagement für die Stiftung spendet die Volksbank Alzey-Worms 300 000 Euro jährlich an Institutionen in der Region. Die Volksbank geht damit offen um, und das hat seinen Grund: „Wir spenden nicht in die Anonymität hinein, sondern wollen mit unserer Öffentlichkeitsarbeit Nachahmer finden“, so Gerlach. „Ein lokaler Mitbewerber hat unser Stiftungs-Konzept ja bereits kopiert“, spielte der Geschäftsführer lächelnd auf die Gründung der Stiftung der Sparkasse Worms-Alzey-Ried im vergangenen Jahr an.

VERTEILUNG

Mit 5000 Euro hat die Volksbank jeweils den Förderverein „200 Jahre Rheinhessen“, die Museen der Stadt Worms und die Ökumenische Hospizhilfe bedacht.

Weitere 2500 Euro hat die Volksbank je an das Warbede-Frauenzentrum und die Ortsgemeinden Dittelsheim-Heßloch und Gundersheim gespendet.