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Pressebericht Wormser Wochenblatt vom 28.10.2013

Karl-Hofmann-Schule präsentiert neues Azubi-Projekt. 4 AZUBIs von ELEKTRO - KNIES mit dabei


Im Rahmen der dualen Ausbildung Kooperation mit Ausbildungsbetrieben des Elektrotechnik-Handwerkes



Etwas Neues mit Erfolg angehen - so könnte man es beschreiben, das erste "Lernort-Kooperations-Projekt" ´Flur´ der Karl-Hofmann-Schule in Worms. Hierbei wurde erstmals im Schuljahr 2012/13 im Rahmen der dualen Ausbildung ein direktes gemeinsames Projekt der Ausbildungsbetriebe des Elektrotechnik-Handwerkes mit der Schule durchgeführt.

Die Auszubildenden der Firma Elektro Knies
Von links nach rechts:
Pascal Eschenfelder (Elektro-Knies) - Philipp Heess (Elektro-Knies) - Christian Sademann (Elektro-Knies) - Eugen Kerbel (Elektro-Knies) - Fotos: Rudolph Uhrig

WORMS - Am vergangenen Freitag war es nun so weit: Studiendirektor Jens Leilich konnte Vertreter der eingebundenen Elektrobetriebe, insbesondere aber die Hauptpersonen aus zwei Klassen, "seine" Schüler und Auszubildenden, im Mehrzwecksaal der Schule willkommen heißen. In gegenseitiger Absprache mit den Auszubildenden im dritten Lehrjahr und als Vorbereitung für die im Mai 2013 stattgefundene Zwischenprüfung war die Realisation zu bestaunen, für deren finanzielle Unterstützung durch die Betriebe Leilich ausdrücklich Dank sagte.

Den beiden Schülern Sebastian Schmitz und Timo Schneider war es vorbehalten, in die Ausstellung einzuführen: So waren an sechs Schautafeln die Stationen des Projektes eindrucksvoll dargestellt: Vom Info-Point hin zur Projektplanung und weiter über die Auftragsübergabe zur Station vier (Auftragsdurchführung) zum Prüfprotokoll und schließlich zur Station sechs, der Kundenübergabe und Rechnungsstellung. Solchermaßen in die Theorie eingeführt, konnten die Besucher und Teilnehmer dann die praktische Ausführung und die Funktionstüchtigkeit an den Aufbauten der Schaltkreise überprüfen.

Wie Markus Biegi, Leiter des Gesamtprojektes berichtete, erleichterte der "Laufzettel" Betrieb und Schule den Fortgang der Arbeiten zu beurteilen. Auch gingen die Noten in die Zwischenprüfung am Ende des zweiten Lehrjahres ein. Besonderen Wert legte Biegi auf die Ausfüllung des dreiseitigen Feed-Back-Bogens, der sich vor allem an Ausbilder und Lehrer, sowie insbesondere an die "Azubis" richtete. Dort sind Fragen zur Projektplanung- und Durchführung, zu Inhalten sowie Lehr- und Lernmethoden des Projektes gestellt.

Fotos: Rudolph Uhrig
Von links nach rechts: Christian Bayer - Heiko Gebhard (Berufsschule) - Jens Leilich (Schulleitung) - Markus Biegi (Berufsschule, Projektleiter) - Tobias Kurzweg - Florian Christ

Die differenziert gestellten Fragen zum Lernprodukt wie beispielsweise zu Lastenheft, Pflichtenheft, Angebot, Installationsplänen, Brettmontage und vieles mehr konnten in fünf Kästchen abnehmend von "sehr gut" bis "sehr schlecht" beurteilt werden. Die letzte Seite des Feed-Back-Bogens ermöglichte persönliche Notizen zu Fragen zur Kompetenzvermittlung oder Fehlen der solchen sowie mögliche Änderungsvorschläge.

Christian Bayer, Auszubildender beim "Konzern Stadt Worms", hat sich mit viel Engagement in dieses Projekt eingebracht. Er erläutert dem Wochenblatt sehr souverän und verständlich "seine Licht-Schaltung" und die einzelnen Unterschiede und Vorteile für den Kunden der sogenannten "Stromstoß-Schaltung" gegenüber einer "Kreuzschaltung".

Erstere ist eine Relaisschaltung, die immer dann Vorteile aufweist, wenn mehr als zwei Verbraucher eingeschaltet werden sollen, erklärt der Auszubildende im dritten Lehrjahr. Die Gesamtausbildung des "Elektronikers für Energie-und Gebäudetechnik" beträgt im Normallfall dreieinhalb Jahre.

Für die ausführenden Firmen bedankte sich Jörg Knies für die Durchführung des Projektes und erinnerte die "Azubis" nochmals daran, immer hundertprozentige Qualität abzuliefern.