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Pressebericht Wormser Zeitung vom 15.11.2011

Das Elektrotechniklabor der Wormser Karl-Hofmann-Schule wird mit Spenden von Elektro Knies aufgerüstet


15.11.2011 - WORMS



Von Daniel Biswenger

Das 200.000 Euro teure Elektrotechniklabor der Karl-Hofmann-Schule ist eine wahre Spielwiese für Technikfans: Die Lichtschalter lassen sich nach Belieben dimmen, die Armaturen bersten vor Anschlüssen, an jedem Platz wartet ein modernes Computermodell zum Lernen und Platinen und Elektromodule an den Wänden dienen den Berufsschülern als plastische Anschauungsbeispiele.

Jetzt ist das Labor um weitere drei Laptops, Software und elektronisches Spielzeug reicher, darunter beispielsweise ein Modul, das Rechner bei Stromausfällen sichern soll. Gesponsert wurde das technische Gerät von der Elektro-Innung Rheinhessen, dem Unternehmen EWR und der Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen. Innungs-Obermeister Jürgen Küchler, der bei der Scheckübergabe das toll ausgestattete Elektrolabor zum ersten Mal zu Gesicht bekam, zeigte sich sichtlich zufrieden: „Wir wollten auch etwas Nachhaltiges schaffen, das Geld hier einzusetzen ist auch eine Anlage in die Zukunft.“ So gesehen rentiere sich die Investition schon wegen des bereits vorhandenen und sich in Zukunft noch verschärfenden Nachwuchsmangels: „Mit jedem Euro, den wir hier reinstecken, bekommen wir durch die gut ausgebildeten jungen Leute in ein paar Jahren ein Vielfaches wieder raus.“ Auch Jörg Knies, Vorsitzender des Fördervereins der Karl-Hofmann-Schule, war glücklich. Schließlich konnte er gleich dreifach Profit schlagen: Als Elektrounternehmer ist er an fähigem Nachwuchs interessiert, als Vorsitzender des Fördervereins ist ihm an der Entwicklung der Schule gelegen und als Innungsmitglied konnte er beide Interessen gewinnbringend verbinden.

Der rasante technische Fortschritt könnte allerdings schon bald den erneuten Einsatz von Spendern wie Jürgen Küchler notwendig machen. Denn: Was heute noch als neuester Schrei gilt, ist morgen schon wieder total veraltet.

Elektrotechniklabor mit den Förderern, u. a. Jörg Knies

Innungs-Obermeister Jürgen Küchler, EWR-Vorstand Günter Reichart, Fördervereinsvorsitzender Jörg Knies und Kreishandwerkerschaftsgeschäftsführer Karl-Ludwig Krauter freuen sich mit Markus Biegi, Markus Eiden und Klaus Spross von der Karl-Hofmann-Schule (v.l.) über die Aufrüstung des Elektrolabors. Foto: pa/Dirigo