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Pressebericht SPD Homepage - Bezirk Worms vom 14.03.11

Wormser SPD lud zum Wirtschaftsdialog bei Elt Point Knies ein - Einigkeit über erfolgreiche Wirtschaftspolitik in Rheinland-Pfalz


Wirtschaftsdialog der Wormser SPD mit interessanten Fakten



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Volles Haus herrschte bei ELT Point Knies, in dessen Räumlichkeiten die Wormser SPD zum traditionellen Wirtschaftsdialog geladen hatte. Zu den aktuellen Entwicklungen der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik war Wirtschaftsminister Hendrik Hering zu Gast. Außerdem nahmen Jörg Knies, Gründer der Firma Elektro Knies, Christian Nawin, Geschäftsführer der Firma Kinnarps und SPD Chef Jens Guth und Oberbürgermeister Michael Kissel an der Gesprächsrunde teil.

Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Jörg Knies die Geschichte seines Unternehmens, das er 1970 mit seiner Frau Ursula gegründet hat. Inzwischen sind 70 Mitarbeiter bei Knies beschäftigt. Seine Firma besteht aus verschiedenen Teilbereichen. So ist die Firma Elektro-Knies der klassische Elektro-Installationsbetrieb, Elt Point Knies ist ein Fachmarkt, der Elektromaterial und Beleuchtungen führt. Seit 2005 ist Tochter Ulrike Knies Geschäftsführerin beider Unternehmen.

Wirtschaftsminister Hering stellte anschließend die Schwerpunkte seiner Wirtschaftspolitik vor. Den Mittelstand bezeichnete er als die große Stärke der deutschen Industrie. Vergleichbare Unternehmen in den Punkten Effizienz, Innovation und Leistungsfähigkeit gebe es nur noch in Skandinavien. Daher sei es immer Ziel gewesen, die meist inhabergeführten mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz zu fördern. Die enge Vernetzung zwischen Forschung und Wirtschaft sei dabei ein Schlüsselelement. Worms habe mit der Fachhochschule hier gute Voraussetzungen, sich weiterzuentwickeln, so der Minister. Zur Sprache kam im Zusammenhang mit der Unterstützung mittelständischer Unternehmen auch das Bürgschaftsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Jens Guth betonte, dass durch dieses Bürgschaftsprogramm in Rheinland-Pfalz rund 6000 Arbeitsplätze gesichert werden konnten - hunderte davon auch in Worms.

Christian Nawin ging auf die sogenannten weichen Standortfaktoren ein, bei denen Worms viel zu bieten hat. Bildungs- Freizeit- und Kulturangebote hätten sich in Worms hervorragend entwickelt. Dem konnte Oberbürgermeister Michael Kissel zustimmen. In Worms werde seit jeher solide gewirtschaftet, so der OB. Worms habe die geringste Personalkostenquote und nur 5 % des Haushalts seien „freiwillige Leistungen", wie Sportanlagen, Parks und Grünflächen, das Kulturangebot in Jugendmusikschule, Museen, Theater, Stadtbibliothek, die Volkshochschule, das Stadtarchiv, Freizeitbäder oder Tiergarten. Alle Redner im Podium waren sich einig, dass solche Angebote eine Stadt erst lebenswert machen. Damit sind die freiwilligen Leistungen sehr wichtig für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und müssen für alle Bürger erschwinglich bleiben. Deshalb betonte OB Kissel, dass Sparen immer Augenmaß erfordert und man dabei den Blick für das Ganze nicht vergessen dürfe. Eine Netto-Neuverschuldung wurde bislang bei allen Darlehen vermieden. Bildungsangebote und eine vernünftige Verkehrs-Infrastruktur sind ebenfalls wichtige Punkte in Sachen Wirtschaftsförderung. Deshalb, so OB Kissel, werde weiter in die KiTaS und Schulen, sowie in den Straßenbau investiert. Die Ansiedlung von 19 Unternehmen mit über 3.500 Arbeitsplätzen seit 2003 ist ein klarer Beleg für erfolgreiche Wirtschaftsförderung und vorausschauende Stadtplanung. Diesen Kurs, so Kissel und Guth wolle man gemeinsam weitergehen.