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Pressebericht Wormser Zeitung vom 20.05.2009

Herzblut für Kunden - Firmen wie Elektro Knies unter den Top 50 in Deutschland!


WETTBEWERB Marktforscher geben regionalen Anbietern gute Noten


Von Gabi Rückert


Der Medizinische Dienst der Krankenkassen in Alzey, die Entega Vertriebs GmbH in Darmstadt, Elektro Technik Engroff aus Trebur-Geinsheim und die Elektro Knies GmbH aus Worms haben sich bei "Deutschlands Kundenchampions 2009" unter den ersten 50 Plätzen behauptet. Gewinner ist der Birkenwerder Pflegedienst-Anbieter "Domino-World".

Zum zweiten Mal ist der Wettbewerb, zu dem sich die Teilnehmer selbst bewerben können, von der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ), dem Mainzer Marktforschungsunternehmen Forum und dem Wirtschaftsmagazin Impulse initiiert worden. Ziel ist es, Unternehmen für vorbildliches Kundenmanagement auszuzeichnen. Grundlage des Wettbewerbs ist ein mehrstufiger Prozess, in dem die Teilnehmer zunächst eine detaillierte Selbsteinschätzung der Qualität ihres Kundenbeziehungsmanagements abgeben. Zusätzlich werden je 100 Kunden ausführlich befragt. Schließlich folgt eine Prüfung der zehn führenden Firmen durch Experten der DGQ.

"Die beiden Elektrounternehmen glänzten vor allem durch das "Kundenfeedback", begründet Forum-Geschäftsführer Roman Becker das Ergebnis der regionalen Unternehmen. Die Chefs würden intuitiv die Kundenbeziehungen richtig pflegen. Da dies aber nicht strategisch verankert sei, bestehe bei einem Chefwechsel die Gefahr, dass dieser positive Ansatz verloren ginge. Der Medizinische Dienst verdanke den Platz 29 vor allem dem Geschäftsführer, "der wissenschaftlich fundiert Schritt für Schritt ein kundenorientiertes Management einführt."

Der Faktor Mensch spiele vor allem im Gesundheitsbereich eine wichtige Rolle, weshalb sich auch Krankenkassen oder Gesundheitsdienste am Wettbewerb beteiligen. Der Gewinner ist beispielsweise so effizient aufgestellt, dass Mitarbeiter sich um Patienten weit über den vorgeschriebenen Rahmen hinaus kümmern können. Die Marktforscher sprechen davon, Kundenbeziehungen "emotional aufzuladen", damit Mitarbeiter ihnen den entscheidenden "Tropfen Herzblut geben", erläutert Becker.